Der Glaube wächst mit

Kirche gestalten in einer neuen Lebensphase

Der 21. Lutherische Kongress für Jugendarbeit findet statt am 24.–25. Februar 2023.

Auf dem Jugendkongress dieses Jahr hat Henning eine Predigt für den Blütenlese Video-Gottesdienst eingesprochen. Den Gottesdienst könnt Ihr Euch hier anschauen:

Das Thema

„Als ich ein Kind war,
da redete ich wie ein Kind
und dachte wie ein Kind
und war klug wie ein Kind;
als ich aber ein Mann wurde,
tat ich ab, was kindlich war.“
(1.Kor 13,11)
Babies, Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene, die mittlere Generation und Senioren und Seniorinnen denken und empfinden ihren Glauben jeweils anders und bringen ihn auf je unterschiedliche Weise zum Ausdruck. Viele erleben, dass zwischen der Arbeit mit Kindern und Konfis und dem kirchlichen Engagement um häuslich gewordene Erwachsene eine Lücke klafft.
Jugendliche, Azubis und Studis haben viel vor und ziehen oft um. Sie haben ein Bedürfnis nach Freiheit und viele wollen sich selbst ausprobieren und neu finden. Doch dabei wollen sie ihre Kirche nicht einfach zurücklassen, sondern suchen einen neuen Anschluss: eine Herausforderung für sie und die Gemeinden.

Der Ablauf

Freitag, 25. Februar 2022

16.00
Empfang
17.00
Andacht
17.30
Warm Up, Organisatorisches
18.30
Abendessen
19.30
Vortrag
21.00
Abendandacht
anschl.
Nachtcafé
Sauna
22–23.00 Frauen
23–24.00 Männer

Samstag, 26. Februar 2022

07.30
Frühstück
08.30
Morgenandacht
09.00
VMarktplatz
09.45
1. Workshop-Phase
13.00
Mittagessen
Mittagspause
14.30
Kaffee und Kuchen
15.00
2. Workshop-Phase
18.30
Abendessen
20.00
Abendmahlsgottesdienst
anschl
Nachtcafé
Sauna
22–23.00 Männer
23–24.00 Frauen

Sonntag, 27. Februar 2022

07.30
Frühstück
08.30
Morgenandacht
09.15
3. Workshop-Phase
12.30
Mittagessen
13.30
Cool Down
anschl
Shake Hands
anschl
Café und Kuchen

Nach 21 Uhr gibt es verschiedene Möglichkeiten der Begegnung. Nachtcafé, Seelsorge, Schwimmbad, Sauna.

Die Veranstaltung

Lutherischer Jugendkongresse fördern die kirchliche Arbeit an und mit Jugendlichen, damit die Botschaft von der Gnade Gottes immer mehr junge Menschen erreicht.

Lutherischer Jugendkongresse finden jährlich im Frühjahr statt.

Lutherischer Jugendkongresse richten sich an alle, die sich für die kirchliche Arbeit an und mit jungen Menschen engagieren (wollen): Mitarbeitende im JuMiG, Jugendliche ab 16 Jahren (nach Absprache auch jünger!), junge Erwachsene, ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen, Kirchenvorsteher/-innen, Diakone/-innen, Vikare, Pfarrer.

Lutherische Kongresse für Jugendarbeit bieten:

  • theologische Grundlagen
  • geistliche Impulse
  • Hintergrundwissen
  • Methodenkentnisse
  • praktische Hilfen
  • Einzelberatungen und -seelsorge
  • ein tolles Miteinander auf der Burg

Die Fakten

20. Lutherischer Kongress für Jugendarbeit

Ort
Burg Ludwigstein, Witzenhausen bei Kassel
Anreise
Bahn: bis „Witzenhausen-Nord“ bzw. „Witzenhausen“ (es gibt nur einen Bahnhof!), von dort abholen lassen.
PKW: direkt an der B 27 zwischen Witzenhausen und Bad Sooden-Allendorf. → Karte.
Beginn
Fr, 25. Februar 2022, Anmeldung ab 16:00 Uhr, Veranstaltung ab 17:00 Uhr
Ende
So, 27. Februar 2022, Abreise ab 14:30 Uhr
Kosten
70,– € inkl. Verpflegung und Übernachtung im 4–8-Bett-Zimmer
80,– € inkl. Verpflegung und Übernachtung im 2–3-Bett-Zimmer

Zu beachten…

Bettwäsche und Handtuch bitte mitbringen. Teilnahmebetrag ist vorab zu überweisen. Weitere Infos in der Anmeldebestätigung.

Viele Gemeinden und Kirchenbezirke unterstützen die Teilnahme durch Zuschüsse zu den Tagungs- oder Fahrtkosten. Finanzielle Unterstützung kann auch bei der S.T.A.A.K.-Stiftung über den Veranstalter angefragt werden.

Herzlich Willkommen!

Workshop-Beschreibungen

Vortrag: Entwicklung des Glaubenslebens

Modelle aus der praktischen Theologie


Christoph Barnbrock, Oberursel

Ideen für gelingende Konfiarbeit

vom Konfi zum Jugendkreisler

Warum gehst du zum Konfi? Meine Eltern möchten das gerne! Weil ich dann Geschenke bekomme! Das macht man halt so! Meine Freundin ist auch hier! Weil ich meinen Glauben selbt bezeugen möchte! Weil ich ein vollwertiges Mitglied der Gemeinde werden möchte! Solch eine Bandbreite an Antworten erhalte ich häufig von Jugendlichen, wenn ich sie frage, warum sie eigentlich den Konfiunterricht besuchen.

Es ist also an uns, den jenigen die, die Konfizeit gestalten, die Spannung von unterschiedlichen Erwartungen auszuhalten und möglichst alle dabei mitzunehmen. Im Besten Fall begeistern wir möglichst alle Jugendliche, so dass sie auch im Nachhinein gern Teil der Gemeinde bleiben, sich einbringen und teilhaben. Aber wie kann das gelingen?

Dieser Fragen wollen wir in unserem Workshop auf den Grund gehen. Dabei sehen wir über den Tellerrand hinaus, schauen was andere Gemeinde so machen, wo man sich was abschauen kann, wer dabei beteiligt werden kann/beteiligt werden sollte und wie das am Ende in die eigene Gemeinde passen könnte. Wir werden verschiedene Modelle der Konfiarbeit kennenlernen, neue und alte Methoden auf den Prüfstand stellen und uns miteinander austauschen, wie Konfiarbeit gelingen kann.


Anna Hönig, Sozialpädagogin im Gemeindedienst

Im Glauben erwachsen werden

Ideen für die Arbeit mit jungen Erwachsenen

Was macht die Arbeit mit jungen Erwachsenen stark?
Welche Angebote brauchen wir, damit unsere Gemeinden wieder jung werden und relevant für die junge Generation sind?


Ruben Ullrich und Bernd Pfalzer führen euch in Prinzipien ein, die eine Kultur der Beteiligung und Begleitung fördern.


Bernd Pfalzer & Ruben Ullrich (EC, Referent für junge Erwachsene)

Mein Platz in der Kirche

Zu alt für Jugendkreis und JuMiG – was nun?

Nach jahrelanger aktiver Mitarbeit im Jugendkreis und im JuMiG kommt irgendwann der Punkt, an dem klar wird: Eigentlich bin ich zu alt dafür und müsste den Platz frei machen für Jüngere. Dennoch möchte mich noch weiter in der Kirche engagieren und aktiv beteiligen. Ich möchte den Kontakt zu den Anderen behalten und sie nicht aus den Augen verlieren. Aber wo und wie kann ich mich und meine Fähigkeiten weiter einbringen?



In diesem Workshop gehen wir diesen Gedanken nach. Wir widmen uns zunächst der Frage, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um sich zu engagieren und welche Hürden es gibt. Dazu werden wir die eigenen Bedürfnisse betrachten, die erfüllt werden (müssen) um sich irgendwo einzubringen. In einem zweiten Schritt nehmen wir die vielfältigen Aufgaben in der Gemeinde vor Ort, dem Kirchenbezirk und der Gesamtkirche in den Blick. Zum Abschluss entwickeln wir konkrete Ideen, wo unser Engagement einen neuen Platz finden kann, um unsere Kirche auch weiterhin mitzugestalten.


Daria Klevinghaus, Diakonin

Im Glauben wachsen

Meinen Glauben im Gottesdienst gestalten

Wir konnten in letzter Zeit viele, sehr unterschiedliche Gottesdienst erleben. Da gab es verschiedene Online-Formate mit ihren Stärken und Schwächen. Es gab kurze Gottesdienstformen, Gottesdienste mit Solo-Gesang oder Gottesdienste im Freien. Was nimmst du aus diesen Erfahrungen mit? Was war gut, was war schade?

Was erwartest du generell von einem Gottesdienst? Inwieweit möchtest du teilnehmen oder mitgestalten? Was könntest du in einen Gottesdienst einbringen (Planung, Musik, Kreativität oder noch was ganz anderes)?

Ich möchte mit euch zusammen überlegen, wie wir Gottesdienste noch schöner gestalten und noch intensiver erleben können. Dafür sind Rückblicke wichtig, ein Blick auf die unterschiedlichen Bedürfnisse nötig und kreative Anregungen sehr willkommen.


Henning Scharff, Hauptjugendpastor

Kollegiale Beratung

Marktplatz der rauchenden Köpfe

Grüne oder gelbe Becher für die Jugendstunde? Welche Lieder singen wir mit den neuen Konfis? Warum ist eigentlich der letzte Jugendkreisausflug so schiefgegangen? In der Gestaltung von Jugendarbeit stellen sich immer wieder ganz konkrete Fragen, die nach konkreten Lösungsschritten verlangen. Manche sind schnell gelöst, andere bleiben hartnäckig.

Da ist es gut, wenn ich mir nicht allein den Kopf zergrübeln muss, sondern gemeinsam mit „Kolleginnen und Kollegen“ auf die Suche nach möglichen Wegen gehen kann. Denn vielleicht hilft ja gerade die so merkwürdig andere Perspektive meines Nachbarn, um neue Ideen zu bekommen. Wo ich in einer vertrauensvollen Atmosphäre meine Gedanken und Gefühle teilen und besprechen kann, ist das richtig wertvoll sein.

Dazu soll der Workshop „Kollegiale Beratung“ dienen. Teilnehmen kann man sowohl mit als auch ohne eigene Frage. Wir sammeln die Anliegen, entscheiden gemeinsam, welche wir kollegial beraten und gehen dann methodisch geleitet gemeinsam an die Sache.


Daniel Schröder, Pfarrer

Meine Traumkirche

Was wünschst Du Dir – nicht zu Weihnachten

Was, genauer gesagt wie wünscht Du Dir Deine Kirche in der Zukunft?

Unsere Mission will in Berlin ein Missionsprojekt starten, das für junge Menschen da sein soll. In unserem Workshop möchten wir — Viktor Bender und Roger Zieger — Antworten auf diese Frage finden, und natürlich auch Wege, wie wir Wünsche Wirklichkeit werden lassen könnten.


Roger Zieger, Missionsdirektor und Viktor Bender, Mitglied der Missionsleitung der LKM